Wandertouren

Rundwanderung über Ludwigshöhe und Urhauswald

Höhenprofil

11,10 km Länge

Tourendaten

  • Schwierigkeit: mittel
  • Strecke: 11,10 km
  • Aufstieg: 366 Hm
  • Abstieg: 366 Hm
  • Dauer: 3:29 h
  • Niedrigster Punkt: 323 m
  • Höchster Punkt: 578 m

Eigenschaften

  • Rundtour

Details für: Rundwanderung über Ludwigshöhe und Urhauswald

Kurzbeschreibung

Der Ort Pottenstein liegt im Triestingtal westlich der Stadt Berndorf in einer Talaufweitung, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft.

Neben dem Hauptort gehören auch die Orte Fahrafeld und Grabenweg zur Gemeinde Pottenstein .

Die Wandertouren der Gemeinde führen entweder auf die nördlich der Triesting gelegenen Hügel des Wienerwaldes, wobei die 500-er Höhenmarke kaum erreicht wird, oder auf die südlich der Gemeinde gelegenen Berge rund um das Waxeneck (796 m), wobei durchaus auch 800 Meter Höhe überschritten werden. Zur Einkehr laden gemütliche Hütten und Gasthäuser ein.

Oft ist man dabei in lichten Schwarzföhrenwäldern unterwegs, die der Gegend ihren mediterranen Charakter verleihen. Laubwälder- und Mischwälder findet man eher an den feuchteren Nordhängen und in höheren Lagen vor. Eine Ausnahme dabei stellt der „Kultur- und Naturlehrpfad“ im Fahrafelder Becken dar, der am Rand dieses Beckens bzw. am Radweg Triestingtal flach entlangführt und kaum Höhenmeter zu überwinden hat.

Im Ort Pottenstein gibt es entlang der Wandertouren einige kulturell interessante Punkte zu besichtigen:

Das Ferdinand Raimund Denkmal direkt Hauptplatz und das Ferdinand Raimund Sterbehaus am Hauptplatz, die Wallfahrtskirche „Maria Trost im Elend“ und den Doppelkarner aus dem 13. Jahrhundert, ( Beinhaus hinter der Kirche, Dauerausstellung "Das kleine Andachtsbild "), das „Alte Herrenhaus“ der ehem. Tuchfabrik mit Ausstellungsraum, das Urlauberkreuz aus dem 16. Jahrhundert an der Hauptstraße, das Antoniusbrünndl mit Kapelle Trinkwasserquelle.

Somit ergeben sich durchaus abwechslungsreiche und interessante Wanderungen in und rund um Pottenstein.

 

Beschreibung

Diese Rundwanderung führt anfangs im Triestingtal nach Westen bis zum Antoniusbründl und von hier flach am Rand des Fahrafelder Becken entlang, wobei der „Kultur- und Naturlehrpfad“ benutzt wird. So gelangt man bis nach Weissenbach, wo nach einer kurzen Strecke durch den Ort, der steile Anstieg auf die Ludwigshöhe durch die Schwarzföhrenwälder beginnt. Hat man diesen erst   einmal bewältigt, so warten nur noch gemütliche, meist flach fallende Wegabschnitte auf den Wanderer, die meist durch schattigen Laub- und Mischwald führen. Vom Urhauswald leitet schließlich eine bequeme Forststraße zurück zum Ausgangspunkt.

 

Startpunkt der Tour

Pottenstein Bahnhof

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof weg folgt man talein dem Triestingtalradweg Nr. 42, der Tafel „Wolfsgeist, Antoniusbründl“ folgend (rote Markierung). Seitlich am Lagerhaus vorbei und dem Radweg entlang der Triesting bis zum „Langsteg“ folgen. Hier beim kleinen Bahnübergang auf die andere Seite der Bahn wechseln und rechts dem Asphaltweg folgen („Kultur- & Naturlehrweg Fahrafelder Becken“, Zum Antoniusbründl“, rot) und kurz bergauf zu Rastplatz. Nun geht es kurz steil bergab und es wird rasch das rechts des Weges gelegene Antoniusbründl mit seinem Quellbach erreicht (Rastplatz, Quelle, Naturdenkmal), das man besuchen sollte. Hier endet der Asphalt und der Weiterweg führt auf einem Pfad am Hangfuß, meist durch Wald (rot) bis zur Haltestelle Fahrafeld (Infotafel Nr. 5, Wegweiser nach Weissenbach). Nun auf einem Forstweg weiter durch den Wald (Markierung rot). Der Markierung folgend, ein Stück auf einem Pfad entlang der Bahn wird die Siedlung Fahrafeld erreicht. Immer gerade auf der Kühbergstraße (Markierung rot) bleibend passiert man Infotafel Nr. 6 und Nr. 7. Am Ende der Siedlung, wo die Zufahrtsstraße eine scharfe Rechtskurve macht, folgt man dem geradeausführenden Feldweg (Schranken, Tafel Weissenbach) entlang einer Wiese. Am Ende der Wiese Achtung bei Weggabelung bei Hochstand: Der Weg zweigt hier rechts vom Feldweg ab, führt als Waldweg ein Stück bergab und dann wieder entlang der Bahn und durch den Wald, bis ein Felsen erreicht wird, der den Weg versperrt. Entweder auf dem Holzsteg über der Triesting den Felsen umrunden oder durch einen niedrigen Tunnel auf die andere Seite. Auf einem Pfad weiter, eine Wiese am Waldrand entlang wird so die Kühbergstraße in Weissenbach erreicht (Markierung rot), der man bis zur Hauptstraße folgt. Auf der Hauptstraße nach links Richtung Ortszentrum und nach 300 m vor einer Kapelle links in die Hollergasse (Wegweiser 201, 01, Hohenwarth, Markierung rot). Man folgt der Hollergasse 400 m weit, bis kurz nach der Einmündung der Pittelgasse links am Waldrand ein Rastplatz sichtbar wird. Hier beginnt ein blau markierter Pfad, der anfangs gerade steil bergauf, dann in mehreren Serpentinen den steilen, von Föhrenwald bestandenen Westhang des Kühbergs hinaufführt. Auf Höhe 570 nimmt die Steigung ab und in einem flachen Sattel, nun im Buchenwald, wendet man sich scharf nach rechts, der Anhöhe des Kühberg (578 m) zu. Der Weg führt östlich am Kühberg vorbei, weglos kann man in wenigen Metern den unscheinbaren Gipfel (Vermessungsstein) rechts neben dem Weg erreichen. Der Weiterweg führt nun bergab, einen Schlag entlang in einen Sattel (540 m). Gerade auf breitem Weg weiter, wieder leicht ansteigend zweigt 150 m nach dem Sattel rechts (Holztafel „Ludwigshöhe) im Wald der kurze (50 m) Stichweg zum bewaldeten und unscheinbaren Gipfel der Ludwigshöhe ab. Zurück am Weg nun der gelben Markierung meist eben am Forstweg auf dem Rücken bleibend durch Laubwald folgend, mündet nach 400 m ein Weg von Weissenbach her ein, man folgt dem Wegweiser „Pottenstein“. Nach weiteren 900 m wird von rechts her der Weg aus dem Langen Tal aufgenommen und nochmals 200 m weiter gelangt man zum Punkt 541, „Urhauswald“ (Rastbank, Kreuz, Wegweiser). Hier mündet von rechts der Weg von Hohenwarth her ein.

Ma folgt dem Holzwegweiser „Pottenstein“ und der blauen Markierung auf der Forststraße abwärts folgend (Sicht auf Guglzipf) wird nach 2 km, zuletzt durch lichten Föhrenwald der Ortsrand von Pottenstein erreicht. Auf der Asphaltstraße rechts abwärts, am Steinbruch vorbei (blau) erreicht man den Urhausweg, dem man bis zur Gutensteinerstraße folgt. Nun nach links, über die Bahn und in der Bahngasse bis zum Ausgangspunkt zurück.

Anfahrt

A2 Südautobahn Abfahrt Leobersdorf, auf der Hainfelder Bundesstraße B 18 bis Pottenstein, bei der Ampel nach links in die Gutensteinerstraße und gleich wieder rechts in die Bahngasse bis zum Bahnhof

Öffentliche Anreise: bis Bahnhof Pottenstein

Parken

Parkplatz beim Bahnhof

Weitere Infos / Links

Wienerwald Tourismus

3002 Purkersdorf, Hauptplatz 11

Tel. 02231/621 76

Fax 02231/655 10

office@wienerwald.info

www.wienerwald.info

 

Leader Region Triestingtal  

2560 Berndorf, Leobersdorfer Straße 42

Tel/Fax 02672-87001

office@triestingtal.at

www.triestingtal.at

 

Marktgemeinde Pottenstein an der Triesting

2563 Pottenstein, Hauptplatz 13

Tel: 02672-82424

Fax: 02672-82424-31

gemeinde@pottenstein.at

www.pottenstein.at

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung

Karte

ÖK 25 V, Nr. 75, Puchberg am Schneeberg, M 1:25:000

ÖK 25 V, Nr. 76, Wiener Neustadt, M 1:25:000